obentop

Evangelische Kirchengemeinde

Des Guten Hirten Diersburg

Icon Druckerfreundlich
Druckoptimierte Version

Bilder aus unserem Singkreis sehen Sie in unserer Fotogalerie in der Rubrik "Gemeindeleben"  

Singen beflügelt                                                    

Der Singkreis Diersburg braucht dringend Verstärkung! 

Wir laden jeden, der Lust am Singen hat, 

recht herzlich zum Mitsingen ein.                                                       

Keine Angst:

Notenkenntnisse sind nicht erforderlich!

 Geprobt wird jeden Donnerstag                                                                 

von 20.00 - 22.00 Uhr,                                                  

im Albert-Schweitzer-Saal

in der Ev. Kirche zum Guten Hirten in Diersburg.

 In den Schulferien machen auch wir Pause!

 

Termine 2012      
       
FR 13. Jan. Neujahrsempfang   
    mit Ehrungen von Dorothea, Hanna, Lydia und Ruth
       
DI 17. Jan. Chorprobe in der Stiftskirche Lahr   
    für das Bezirkskonzert in Altenheim  
       
SA 11. Feb.  Krankenhausgottesdienst in Lahr  
       
SA 03. Mar. Chorprobe in Altenheim   
    für das Bezirkskonzert  
       
SO 04. Mar. Bezirkskonzert in Altenheim  
       
SO 18. Mar. Ökumenische Chorfeierstunde mit der  
    Kath. Chorgemeinschaft Hohberg in der  
    Evang. Kirche zum guten Hirten  
       
FR 06. Apr. Karfreitag , Gottesdienstmitgestaltung  
SO 08. Apr. Ostersonntag , Gottesdienstmitgestaltung  
       
FR 15. Jun. Ankunft unserer Gäste aus Maua  
SA 16. Jun. Gemeinsamer Ausflug  
SO 17. Jun. Mitgestaltung des Gottesdienstes  
    Abfahrt der Gäste  
       
SO 24. Jun. Kirchweihfest  
       
SO 22. Jul. Waldgottesdienst  
       
Do. 26. Jul. Abschluß vor den Sommerferien  
       
SO 23. Sep. Gemeindefest  
       
DO 11. Okt. verkürzte Chorprobe  
    Neuer Wein und Flammenkuchen  
       
FR 26. Okt. Nacht der offenen Kirche  
       
MI 21. Nov. Buß-u.Bettag  
       
SO 09. Dez. Seniorenkaffee im  
    Albert Schweitzer Saal  
       
DO 13. Dez. verkürzte Chorprobe  
    Weihnachtsgebäck und Glühwein  
       
    Weihnachten  

   Und noch was zum Schmunzeln, denn es geht bei uns gar lustig zu

Zum Zuckerbrötli - Obe vom  Singkreis und Projektchor, 03.12. 09

 

Der Singkreis fiert ä kleines Fescht,

scho wiedermol mit sine Gäscht.

Doch diesmol het´s ä guete Grund,

de Projektchor het Geburtstagsstund!

 

Im Oktobr stigt dann das Projekt,

d´r Advent, der isch noch ganz weit weg.

So sechzehn Chör, des isch nit viel,

des isch jo grad ä Kinderschpiel.

 

Am 2. Oktober - Dunnschdig dann, isch´s klar:

Es werde doch noch manche Märchen wahr!

Zehn Fraue  kumme do zum Singe,

die auch noch gleich zwei Männer bringe!

 

Die Erika isch wie gedopt,

soviel Sängerinne’ meh, des isch jo top!

Denn träume duet sie Jahr für Jahr

Von so n’ere große Sängerschar!

 

Es wird geprobt mit sehr viel Schwung,

die Singstund isch im Nu grad rum.

Des macht d’r Erika ihr Stil,

zum Babble kunsch do net grad viel.

 

Du muesch ufbasse, wie ne Fuchs,

denn Ohre het sie wie ne   Luchs.

Sing’sch nur ä bizzili d’rnebe,

scho hesch ihr'n Blick uf dinem klebe.

 

G’rad acht Probe hen m’r ka,

da war auch der Advent schon da,

Un’ ganz au’ noch so nebe dra,

war Bußtag und Cäcilia.

 

Der erscht Advent, der isch schnell da,

mr’ hen au do noch Probe k’ha.

D’Stubenmusik isch au parat,

Jetzt goht’s an Eingemachte grad.

 

Was könne do mini Auge seh

D’ Zuhörer werde immer meh!

Mach’ d’ hinder Tür uf, ruf’ i schnell,

sunscht drehn die um noch, uf d’r Stell!

 

D’r Pfarrer het’s au sehr gut g’funde,

dass soviel Lütt sitze in de’ Runde.

Des kunnt sunscht g’rad nur eimol vor

- an Wiehnachte – wie jedes Johr.

 

Jetz' isch de Projektchor an der Reih’,

mit viel Elan isch er dabei.

Nach miner Meinung, darf ich`s sage,

het er die Chorsätz gut vortrage.

 

Der herzlich’ Beifall dann am End’

Het zeigt was de’ Hörer dazu denkt.

Ich sag`des do ganz unbenomme:

S’ Konzert isch bim Hörer gut ankumme.

 

Im  Projektchor het des alli g’freut

Un d’ Erika het’s  au no g´sait:

Soll net der erscht und letschti si,

sie lädt schon heute wieder i.

 

Zum guete Schluss, ihr liebi Lütt,

do hätt’ ich noch ä grossi Bitt:

In eigner Sach’ versteht sich da,

im Tenor sott’ ich Verstärkung ha!

 

 Ihr  dürfe gern bi uns mitsinge

Un’ eure Stimm’ bi uns i’bringe.

Für de’ Chor wär’s ä Gewinn,

denn bi uns zählt wirklich jede Stimm!

 

OG - Zunsweier, 01.12. 2009

 

Siegfried Stähle

 

 

 

 

Seit über 100 Jahren gibt es einen Kirchenchor in der ev.Kirchengemeinde Des Guten Hirten in Diersburg. Im Singkreis Diersburg, wie sich der Chor seit 1958 nennt, singen durchschnittlich 25 Mitglieder, davon 4 Tenöre und 4 Bässe, seit 1990 unter der Leitung von Erika Kranz. Die Hauptaufgabe des Chores besteht in der musikalischen Mitgestaltung der Gottesdienste, besonders an den kirchlichen Feiertagen. Dazu kommt das Singen im Kirchenbezirk  Lahr, im Krankenhaus Lahr, bei ökumenischen Feierstunden in den verschiedenen  Ortsteilen Hohbergs. Regelmäßig werden größere Kantatenkonzerte aufgeführt,  meist gemeinsam mit befreundeten Chören von Friesenheim oder Burgfarrnbach/ Fürth und wie in diesem Konzert mit dem Kirchenchor aus Maua/Göschwitz

 


 Aus einer Singstunde

Albert - Schweizer - Saal, Donnerstag 20:10 Uhr
Eigenartige Geräusche dringen da durch die großen Fensterscheiben nach draußen. Stimmgewirr, Stühlerücken und dann: "f  s sch - ff ss sch sch - fff sss sch sch sch!?

 

Nein - es ist kein geheimnisvoller Zirkel, der sich da trifft, und es  werden auch keine bunten Luftballons aufgeblasen. Was sich hier so wunderbar  anhört, sind die Atemübungen und daran anschließend die Stimmschulung, mit denen die allwöchentliche Probe des Singkreises beginnt. Zugegeben - heißgeliebt ist dieser Teil der Probe nicht  gerade, aber die meisten haben die Notwendigkeit eingesehen oder sind zumindest davon überzeugt, dass es uns nicht schadet. Ein Schelm,  der sich was Böses dabei denkt, wenn der eine oder andere, reichlich  verspätet, noch auf den angestammten Platz huscht. Entschuldigungen  wie: "Mir hän gmetzget hit" oder "s het so ä  Nebel ka in de Gasse" kann man durchaus akzeptieren. Nachdem auch  der letzte Nachzügler seinen Platz gefunden hat, kann nun die Probe  beginnen - allerdings erst, wenn die letzten Sitzkissen, auch für den Rücken, verteilt sind, die Brille noch schnell gesucht und eine  Runde 'grüne Kreide' für eventuelle Frösche im Hals ausgegeben  ist. Nun aber hält uns bzw. unsere Chorleiterin nichts mehr.

Die Anzahl der Notenstapel auf dem Tisch neben dem Klavier bestimmen die Dauer der Chorprobe. Haben wir sie abgesungen, wird Schluß gemacht.  Eine dafür zuständige Sängerin teilt den ersten Satz Noten  aus. An sich eine einfache Sache, aber doch auch wieder nicht! Einige Chormitglieder bestehen nämlich konsequent auf ihren eigenen Noten,  die sie mit viel Phantasie entsprechend gekennzeichnet haben. Der eine  markiert mit einem Blütenkranz, die andere mit schwungvollen Initialen, doch nach einigem Hin und Her landet jedes Notenblatt am richtigen Platz.  Bei dem ersten Stück handelt es sich um etwas Bekanntes. Die Dirigentin  spielt es aber sicherheitshalber noch einmal am Klavier mit. Dabei stellt sie wieder einmal fest, dass sie eigentlich eine dritte Hand bräuchte, damit sie neben der Klavierbegleitung, dem Mitsingen, wechselweise in  allen Stimmen, auch noch die Einsätze geben könnte. Aber wir schaffen's auch so. Noch einmal ohne Begleitung und schon geht's weiter  zum nächsten Notenstapel. Wieder etwas, was bekannt sein sollte. Nun entbrennt aber eine Diskussion - haben wir oder nicht? Wir singen  es zur Probe einmal an - na ja! Zum Schlußakkord haben wir uns immerhin geeinigt! Ein Sänger aus dem Tenor behauptet zwar felsenfest. dieses  Lied in seinem ganzen Leben noch nie gesungen zu haben, wird aber von der Chorleiterin widerlegt, die das genaue Datum der letzten Aufführungen  zwischenzeitlich in ihren Aufzeichnungen gefunden hat. Ein neuerliches Durchsingen weckt zum Glück weitere Erinnerungen, so dass auch diese Noten bald auf den Stapel 'erledigt' kommen.

"Hit machen mer's wieder im Akkord" meint jemand. Als nächstes nun wieder ein neues Lied. Wie üblich, setzt sich die Chorleiterin  ans Klavier, und jeder versucht, während des Vorspiels seine Stimme zu finden; so soll das 'Vom-Blatt-Singen' geübt werden. Es klappt  eigentlich ganz gut, und wir wollen es gleich noch einmal ohne Begleitung versuchen. Ein Baß meint aber ganz entrüstet, das würde  er aber doch gerne mal einzeln proben, worauf sein Nebenmann ironisch fragt: "Ja kannst Du es denn noch nicht auswendig?"

Als nächstes kommt etwas Polyphones dran, die einzelnen Stimmen  sind nicht einfach, die Einsätze schwierig, und die Dirigentin ermahnt  uns, mit den Augen nicht nur an den Notenblättern zu kleben, sondern  mindestens mit einem halben Auge auf sie zu achten. Beim ersten Ansingen  wursteln wir uns noch so durch, nur der Tenor - voreilig wie er ist - singt einfach eine Pause nicht und ist natürlich als erster fertig. Nach mehrmaligem Durchsingen klappt auch dies, und wir kommen zumindest  immer gemeinsam an, auch wenn die Dynamik noch nicht stimmt.

Als letztes ein Bach - Satz, schwierig, aber doch gerne gesungen. Als  es in einer Stimme absolut nicht klappen will, kommt aus einer Ecke der Hinweis, die schwarzen Punkte mit den senkrechten Strichen dran wären  die Noten und sie sollten doch einfach mal versuchen, danach zu singen. Der Ratschlag wird selbstverständlich dankbar angenommen.

Ganz zum Schluss wird das Geburtstagskind der letzten Woche noch mit einem Kanon besungen, und es darf sich ein Lied wünschen. Der Wunsch ist etwas ausgefallen und löst eine hektische Suche im Notenschrank  aus. Doch unser Notenspezialist vom Tenor wird letztlich fündig,  und wir können den Wunsch erfüllen. Nach diversen Grüßen von unseren befreundeten Chören aus Maua und Burgfarrnbach beschließen  wir die Probe mit einem Abendlied.

Einige ganz Seßhafte lassen den Abend noch mit einem Schorle und Salzstängle auf der Turmbank ausklingen.

Ruth Bühler

nach oben

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail